Waltraud Joa
Beauftragte des Landkreises Ostallgäu für Menschen mit Handicap
 Telefon: +49 (0) 8342 - 42945

Allgäu-Tirol-barrierefrei

Infobroschüre Allgäu-Außerfern barrierefrei

Urlaub ohne Hindernisse

Ein Herz für Rollstuhlfahrer zeigt Bayerns Tourismusregion Nummer Eins, das Allgäu: Vier Landkreise und das österreichische Außerfern in Tirol haben sich zusammengeschlossen und das Projekt Allgäu und Außerfern barrierefrei gestartet. Natürlich nicht ganz uneigennützig: In einer Studie gaben 48 Prozent der Menschen mit Mobilitätseinschränkung an, sie würden häufiger verreisen, wenn es mehr barrierefreie Angebote gäbe..........

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Veranstaltung

Leitet Herunterladen der Datei ein"Allgäu-Tirol barrierefrei"

Leitet Herunterladen der Datei einAuftaktveranstaltung 26. April 2010

MODEON Marktoberdorf

Leitet Herunterladen der Datei einMindeststandards

Zeitungsbericht zur Auftaktveranstaltung

Viele Argumente für Allgäu- Tourismus ohne Barrieren

Rund 150 Zuhörer aus dem gesamten Allgäu und aus dem Außerfern kamen zum Auftakt der Aktion „Allgäu und Außerfern barrierefrei" nach Marktoberdorf ins Modeon.

Dort stellten Landrat Johann Fleschhut  und die Ostallgäuer Behindertenbeauftragte Waltraud Ioa die Inhalte vor. Als Projektpartner fungiert  die Einrichtung Herzogsägmühle der Diakonie Bayern, deren stellvertretender Leiter Hans Rock, die Arbeit für Menschen mit Behinderung vorstellte.  Unterstützung für das Projekt kam auch von Wirtschaftsminister Martin Zeil, der die Bedeutung des Tourismus für das Allgäu herausstellte.

Allgäuer Zeitung  Foto: Vitalis Held

"Allgäu& Außerfern barrierefrei" - Datenerfasser drücken die Schulbank

Marktoberdorf/Ostallgäu
Einer umfassenden Schulung über die DIN-Vorschriften zum, barrierefreien Bauen unterzogen sich die Ostallgäuer Freiwilligen, die demnächst die Datenerhebung für das grenzüberschreitende Projekt "Allgäu & Außerfern barrierefrei" im Landkreis übernehmen werden. Die so gewonnenen Erkenntnisse sollen einmal die Basis für eine mittelfristig barrierefreie Infrastruktur in der gesamten Projektregion - das sind die vier Allgäuer Landkreise und das Tiroler Außerfern - bilden. Wie müssen Treppenhäuser gestaltet sein, damit sie bestmöglich auch von Menschen mit Behinderung genutzt werden können? Wie hoch muss das Treppengeländer sein? Welche Sichthilfen gibt es für Treppenstufen? - Dies sind nur einige der Fragen, mit denen sich zwölf freiwillige Datenerfasser aus dem Ostallgäu in einer umfassenden  Schulung auseinandersetzten.
Waltraud Joa, die Behindertenbeauftragte des Landkreises, und Referent John Wilhelm von der Herzogsägmühle stellten ihnen die umfangreichen DIN-Vorschriften vor, die sie ab Mitte August in ihrer Fragebogenaktion kennen müssen. Die gibt es nicht nur für Treppen, sondern auch für Parkplätze, Aufzüge, Gasträume, Hotelzimmer und vieles mehr. Die Ostallgäuer Datenerfasser, darunter auch einige Menschen mit Behinderungen, stürzen sich mit Eifer in ihre Aufgabe.

Für Teilnahme bewerben

Öffentliche Einrichtungen wie Hotels, Gaststätten, Einzelhändler, Arztpraxen, Sportstätten, Therapie- und Freizeiteinrichtungen können sich derzeit über ihre Gemeinden für die Teilnahme, an dem Projekt bewerben. -Aus den eingehenden Meldungen werden im Ostallgäu 200 Teilnehmer ausgewählt, welche dann im Rahmen des mit EU-Mitteln bezuschussten Programms beurteilt werden. Durch das Projekt soll sowohl Senioren als auch Menschen mit Behinderung Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht werden.

Quelle: AZ- Ostallgäuer Rundschau am 3. August 2010