Kein Geschäftsmann würde vor seine Firma ein Schild hängen:
"Zutritt nur für Menschen mit grün-karierten Hosen."
Im Internet werden heutzutage leider viele Menschen trotzdem von vielen Angeboten nicht erreicht.
Früher mussten sich Firmen und Organisationen zum Thema Barrierefreiheit nur bei Baumaßnahmen Gedanken machen. In den letzten 10 Jahren hat das Internet jedoch die Gewohnheiten vieler Menschen bei der Informationsbeschaffung verändert.
Immer mehr Menschen besorgen sich im Internet (Vorab-) Informationen und sind in immer grösserem Maße von diesen Informationen abhängig, besonders Senioren und Menschen mit Behinderungen. Aufgrund der of eingeschränkten Mobilität sind diese Menschen besonders auf leicht zugängliche und aktuelle Informationen angewiesen.
Wer braucht Barrierefreiheit?
Und nicht Behinderte?
Auch nicht behinderte Personen sind häufig durch bestimmte Barrieren ausgeschlossen:
Abgesehen von der "moralischen" Pflicht Informationen barrierefrei darzustellen haben die Gesetzgeber Bestimmungen geschaffen, die diese Pflicht wirklich zur Pflicht machen. Im Jahr 2002 wurde das Bundesgesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen (BGG) verabschiedet, aus welchem sich im Juli 2002 die Barrierefreie Informationstechnikverordnung (BITV) ableitete. Diese Rechtsnormen beschreiben die Pflichten, die es für Behörden des Bundes zu erfüllen gilt. Für Behörden der Länder und die Kommunen sind vergleichbare in Planung und z.T. auch schon in der Umsetzung.
Das BGG und die BITV basieren auf Standards, die vom World Wide Web Consortium (W3C) erarbeitet und definiert. Die Web Accessibility Initiative (WAI), ein Arbeitskreis des W3C, hat mehrere Richtlinien zur barrierefreien Gestaltung veröffentlicht. In diesen Richtlinien (WCAG) wird genau definiert, was bei barrierefreier Gestaltung beachtet werden muss.
Wenn man von etwas sprechen kann, das einem Haken ähnelt, dann ist es eine gewisse Einschränkung bei ausgefallenen Layoutwünschen. Beim Design und Layout einer barrierefreien Seite ist zu berücksichtigen, dass der Besucher z.B. eventuell sehr große Schriftarten verwendet und dass Layoutelemente bei langen Wörtern "mitwachsen" müssen.Außerdem ist auf eine möglichst kontrastreiche Darstellung zu achten.
Diese "Haken" werden jedoch durch das angenehme Surferlebnis (schnelle Ladezeiten, übersichtliche Layouts) begradigt.
Diese Seiten wurden mit viel ehrenamtlichen Engagement von
Jan Wischnat und mit freundlicher Unterstützung der
Firma werteimnetz.de realisiert.
Technische Grundlage dieser Seiten ist das Open Source Redaktionssystem
TYPO3. Mit diesem System ist jederm nach einer 2-3 stündigen Schulung in der Lage, Seiten zu erstellen und Inhalte einzugeben bzw. zu pflegen.
Durch die GPL-Lizenzierung ist die
VKIB in der Lage, jedem Behindertenbeauftragten, der Mitglied in der VKIB ist, einen kostenfreien Internetauftritt wie diesen zu überlassen.